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Fühle das Leben!
Eines Abends, über all war es dunkel, die Straßen waren leer gefegt, ich ging allein mit meinem Geist spazieren, als ein kleiner Wicht vor mir stand. Ich versuchte an ihm vorbei zu gehn! *no chance* Er stellte sich mir in den Weg! Was er von mir wolle, fragte ich ihn dann! Komm mit! Wohin?, fragte ich erstaunt! KOMM MIT!! Ich möchte Dir etwas zeigen! Ich schaute den Wicht verstört an! Wohin bringst du mich?, fragte ich den kleinen Wicht, als wir des Weges gingen, aus der Stadt heraus, über Wiesen, Felder, durch WC3lder und Büsche. Auf einer Lichtung, da blieben wir stehen! Kannst Du es spüren? Der kleine Wicht sah mich mit großen erwartungsvollen Augen an und ich wußte nicht was ich sagen, geschweige denn Denken sollte. Mein Geist war verwirrt! Er machte mir Angst. Er nahm meine Hand, Spürst du es jetzt? Fragte er eindringlicher und ich fragte mich noch immer, worauf er hinaus wolle? Dann sag mir ob Du es wenigstens sehen kannst?! Ich konnte mir um alles in der Welt nicht vorstellen, warum er mich an diesen Gott verlassnen Ort zerrte, um mir diese Fragen zu stellen. Bis ich, vor meinem Auge, zwar nur winzig und kaum wahrzunehmen, aber immerhin ein kleines Licht erahnen konnte. Ein Licht, so hell wie der Mond, die Sterne und die Sonne zusammen! Es strahlte! Und mit jedem Augenblick, den ich das Licht wahrnehmen konnte, wurde es deutlicher vor meinem Auge und ich konnte es spüren! Als ich die Augen nach langer Zeit wieder öffnete, war der Wicht wie auch das Licht, einfach WEG! Unauffindbar. Ich rief ihn, flehte ihn an, er solle zurück kommen, doch so, wie er erschienen war, so war er auch wieder weg. Er kam aus dem Nichts und ging ins nichts! Aber in meinem Herzen, da spürte ich ein sonderbares pochen. Da war etwas was ich zuvor nicht spürte. Und wieder schloss ich die Augen! Ich konnte spüren, wie der Boden unter meinen Füßen schwand und ich anfing zu schweben! Da war es wieder dieses helle Licht! Zu deu tlich, als es zu übersehn! Ich sass auf dem Licht! Es wärmte mich! Ich fühlte es unter mir, in mir, über mir! Es war überall! Ich fühlte mich Glücklich! Verstehst du jetzt wovon ich rede? Ich schaute mich um, als ich diese mir doch so bekannte Stimme hörte. Aber alles was ich sah, war NICHTS! Du fühlst es! Du kannst es sehen! So langsam zweifelte ich an mir! Diese Stimme, ich kannte sie, jedoch, ich wußte nicht woher. Und sie sprach mit mir so alt vertraut! Du fühlst dich wohl, ich sehe es Dir an! Hier bin ich! Ich schaute wieder rechts, schaute wieder links! NICHTS! Wo kam diese Stimme her!? Schließ die Augen!! Ich schloss meine Augen. Und was ich dann sah, das konnte ich nicht in Worte fassen! Es war die Stimme! Die Stimme in meinem Herzen, die mich schweben ließ. Die mich begriffsstutzig machte! Die wärme, das Licht, das schweben! Was hattest du denn erwartet wer ich sei? Die Stimme schaute mich an, mit großen, offenen Augen! Wen hast du erwartet fragte die Stimme! Ich sass da und war sprachlos! Mein Kopf konnte nicht mehr Denken. Diese Stimme, sie gehörte doch dem Wicht, der mich des Nachts auf diese Lichtung brachte! Der mir diese Fragen stellte! Wo ist er? Du suchst den Wicht? Mein Kopf war gar nicht so schnell im Denken, wie mir die Fragen durch den Kopf schossen! Mein Herz, meine eigene Stimme, mein Wicht?! WER UM ALLES IN DER WELT IST DI ESER WICHT?? Doch dann fiel mein Kopf in ein Kissen, und ich sank in einen tiefen Schlaf bevor ich auf eine Antwort hoffen konnte! Mach die Augen auf! Nur schwerlich bekam ich meine verschlafenen Augen auf! Aber ich hörte ganz leise und sanft eine sehr warme und geborgenheitspendende Stimme aus der Ferne, die mir wieder so bekannt vorkam! Mach die Augen auf! Wieder rief mich diese Stimme an. Sanft und süß in ihrem Klang. Ich öffnete meine Augen! Es war dunkel um mich herum. Sehen war nicht möglich! Doch diese Stimme, ich hörte sie wieder! Such mich nicht! Ich guckte mich um! Wo kam diese mir doch so vertraute Stimme her? Ich konnte nichts sehen! Außer Sterne! Sie leuchteten so hell, wie die Sonne am Tag! Ich reibte meine verschlafenen Augen! Hörst du sie lachen? Grinsend guckte ich in die Richtung der Sterne und ich hörte sie lachen! Ohja! Einen Kuss auf meine Stirn gaben sie mir und dann brannte es in mir! Ich strahlte! Sie nahmen meine Hand und leiteten mich an einen mir neuen Ort. Als ich mich jedoch umschaute, stand da, wieder aus dem nichts kommend, der Wicht! Nimm meine Hand und Vertrau mir! Einen schritt auf ihn zu, einen Schritt von ihm weg. Es war ein langer weg bis zu dem kleinen Wicht! Ich konnte ihn sehn, doch das Gefühl ihn nie zu erreichen brannte in mir! Nimm meine Hand und Vertrau mir! Hab keine Angst!! So sehr ich mich mühte, ihm näher zu kommen, so sehr entfern te ich mich von ihm. Ich konnte ihn sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken, doch erreichen konnte ich ihn nie! Jedoch machte mich seine Anwesenheit Glücklich! Ich spürte, wie sehr ich ihn vermisste und wie eillig ich zu ihm wollte! Mein Herz war erfüllt von Glücksgefühlen. Du mußt den Weg alleine finden. Aber nimm meine Hand, ich halte Dich! Er war so weit weg, und trotzdem fühlte ich ihn. Er gab mir Sicherheit und bestärkte mich in meinem vorhaben, zu ihm zu kommen. Jedoch war der Weg weit und ich war sehr müde. Jeder Schritt fühlte sich an wie ein Jahr. Die Zeit, sie stand still. Und ich schaute in die Richtung des Wichts. Da war es. DAS LICHT! Mitten zwischen uns. Mein Herz es pochte, er schaute mich an, der Wicht, und strahlte. Es war ein guter Tag, um einen Schritt aufeinander zuzutun. Mit Gedult und spucke tat ich einen Schritt in seine Richtung als ich in meinen Knien zusammensank und wieder weich gebettet in den Wolken einschlief! Ein sanftes Ticken wiegete mich in den Schlaf bis ich es nicht mehr hören konnte. Es herrschte Stille! Lass dir Zeit, wir haben genug davon! sagte der kleine Wicht und entfernte sich wieder! Eine kurze Weile noch schaute er mir beim schlafen zu und dann war er wieder fort! Doch sein Auge hatte er immer in wohlbedacht auf mich gerichtet. Er beobachtete mich! Ich schlief! Verschlafen öffnete ich meine Augen! Was ist das? Unbekannte Gerüche zogen an mir vorbei, die ich n icht wußte zuzuordnen. Lavendel, konnte ich genau herauserkennen. Verschlafen rieb ich mir wieder die Augen! Die Sonne, sie strahlte hell am Himmel und hatte eine unbändige Kraft. Ich merkte was mich aufwachen ließ! Einer Ihrer Sonnenstrahlen kitzelte mich an meiner Nasenspitze! Hast du gut geschlafen und süß geträumt? Als ich mich umschaute, konnte ich wieder einmal nichts entdecken außer mir selber! Aber es machte mir keine Angst mehr! Etwas blendete mich! Ein Spiegel! Was siehst Du? Wieder einmal suchte ich diese Stimme, die ich dem Wicht zuordnete. Er kam und ging wie es ihm paßte. Aber verletzt fühlte ich mich dennoch nicht. Lediglich vermissen, das war das einzige Gefühl, was ich verspürte, wenn er nicht in meiner Nähe war. Mich fröstelte. Ich schaute suchend in den Spiegel! Was siehst Du? Fragte mich diese Stimme eindringlicher! Und ich guckte in den Spiegel! Erst bereit meinen Blick abzuwenden. Jedoch irgendetwas hielt mich fest! Ein unbeschreibliches Gefühl machte sich in mir breit.Ich schaute mich um, guckte in den Spiegel, lies meine Blicke suchend in meiner Umgebung schweifen und konnte nichts finden, ausser das Bild im Spiegel das mir merkwürdig bekannt vorkam! Du brauchst keine Angst zu haben! Ich bin da! Ich begann die Stimme auszulachen. Kein Licht, keine Mond, kein Wicht. Nur der Spiegel und ich. Doch was ich in dem Spiegel sah, bereitete mir keine Angst zu meinem erstaunen.Die Augen die mich anschauten waren so herrlich sanft und ruhig in ihrem Blick, das mich dieser Blick fesselte. Wieder schossen mir tausend Fragen durch den Kopf, auf die ich keine Antworten hatte. Jedoch ich schaute das Bild im Spiegel an und, in einem Augenblick fing ich herzhaft an zu Lachen! Was ist so lustig?? Das Spiegelbild!! Ich kenn es irgendwoher! Aber genau zuordnen kann ich es nicht! Aber die Augen darin, sie strahlen und annimieren einen zum lachen! Sie machen mich Glücklich, antwortete ich der Stimme! Wenn Du magst, helf ich Dir gern, zu erkennen!! Wieder guckte ich mich um, und mir schoss nur eine Frage durch den Kopf! Wer oder Was ist diese Stimme!? So sass ich also da, guckte das Bild im Spiegel an und fühlte ein mir unbekanntes Gefühl. Ich vermisste nicht mal den Wicht. Dennoch war da ein Gefühl! Wußte ich es wirklich nicht zuzuordnen? Das Bild?! Die Augen?! Ich fühlte und .... Hörst du es Klopfen? Egal in welchem Zustand ich mich grade befinde, es klopft ohne aufzuhören! Es pocht und klopft! Laut und unaufhörlich! Ohne Punkt und Komma, war es immer da und klopfte! Mal schneller, mal langsamer, mal im Rythmus, mal unscheinbar ohne das man es wirklich wahrnehmen konnte. Aber es war da. Dieses Klopfen. Spürst Du es? So eindringlich hörte ich die Stimme noch nie auf mich einreden. Ich fühlte in mich, und ich hörte ganz leise, im verborgenen, da hörte ich ein ganz leises, ja wirklich leises kleines klopfen! Kannst du mich hören? Hörte ich es aus mir heraus rufen! Diese Stimme, da war sie wieder! Die mir so vertraute, bekannte, warme und immer sehnsüchtig vermisste Stimme! Das konnte doch nicht sein! Sie gehörte doch dem Wicht! Diese Stimme, nein, MEIN Herz? Und wer ist dann der Wicht? Ich schrie es in die Nacht hinaus, gen Mond, gen Sterne und erhoffte eine Antwort! Aber ich bekam keine! Verzweifelt starrte ich die Sterne an, den Mond und flehte um eine Antwort. Suche in Dir!! In mir? Ich schaute an mir herunter, horchte in mich herein und, und ich schaute noch zweifelnder zu den Sternen und dem Mond und konnte nicht glauben, was mir diese Stimme zu sagen vermochte! Begreifen konnte ich es nur schwerlich was mir die Stimme versuchte zu sagen, aber dennoch versuchte ich, zwar nur sehr zaghaft, dieses klopfen wahrzunehmen. Suche in Dir, suche das klopfen, das du eben schon glaubtest gefunden zu haben, suche tiefer, horche in Dich und Du wirst finden, was ich meine und Deine Suche wird ein Ende haben! Wieder verschwand die Stimme! Ich versank in mich. Horchte in mich, hörte wieder leise dieses klopfen und ...... Warum bist du Traurig? Ich hörte dieses klopfen in mir, hörte die Stimme, schaute in den Spiegel aus dem mich diese Augen anblickten und, ich konnte dieses Gefühl nicht beschreiben! Sollte ich nun Glücklich sein, sollte ich nun weinen? Sollte ich lachen, tanzen, hüpfen, springen? Oder sollte ich zusammensinken und bedauern , den Wicht, den ich so lange vermißte und suchte, nie wirklich sehen zu können? Aber ich bin doch da! Sagte der Wicht in seiner sanften bezaubernden Stimme! Ich werde immer bei Dir sein! Du mußt mich nur suchen! IN DIR! Während er so zu mir sprach wischte er mir meine Tränen weg, hielt mich fest an der Hand, schaute mich an und sagte zu mir: Komm mit, ich möchte Dir etwas zeigen! In dem Augenblick, als ich meine Hand ausstreckte, um der Stimme zu folgen, fiel ich sogleich in einen langen Traum: Die Sonne stand hell am Himmelszelt, um mich herum umgab mich ein großer undurchsichtiger Wald und ich stand mitten auf einer Lichtung! Ich schaute mich um und entdeckte einen Wegweiser. An der Lichtung gabelten sich drei Wege und für jeden Weg gab es einen Wegweiser. Jedoch sie zu lesen war unmöglich, da sie in einer Schrift geschrieben waren, die mir gänzlich fremd war. Ich schloss meine Augen, horchte, was in mir vor sich ging, fasste mir ein Herz, versuchte zu fühlen, welcher dieser Drei Wege der richtige sein mag! So stand ich in der Lichtung, und bemerkte nicht, das ich mich schon lange vom Boden gelöst hatte! Ich schwebte. Als ich unter mich schaute, um den Boden zu sehen, erkannte ich das Licht. Das Licht, von dem der Wicht immer sprach. Nur einmal bisher hatte ich die möglichkeit dieses Licht zu sehen. Es strahlte noch heller und reiner als je zu vor. Das Licht, es war so klar und rein, das es die ganze=2 0Lichtung mit seinem Licht erhellte! Es trug mich in seinen sich erdenklich schönsten Farben! Das Licht begann zu schweben! Ich suchte mir den Weg auf dem Licht sitzend und spürte erst wieder Boden unter meinen Füßen, als ich kurz vor einem Abgrund stand. Jedoch stand ich mit den Füßen schon so weit über der Klippe, mit den Armen das Gleichgewicht versuchend zu halten das ich dem Fall gar nicht mehr ausweichen konnte. Ich taumelte am Rande der Klippe und fiel. Jedoch, in dem fallen spürte ich das Licht, sah mein Leben an mir vorbeiziehen, meine Familie, meine Freunde, meine Jugend, meine Kindheit, mich als Säugling! Ich strahlte. Ich war glücklich! Und ich fühlte keine Angst. Der Fall aus dieser hohen Höhe, er endete im Meer. Sacht fingen mich die Wellen des Meeres auf und nahmen mich in ihre weichen Arme auf. Ich lag ruhig gebettet auf den Wellen, und wurde durch sie hindurch getragen bis an den Strand. Als ich mich umblickte um mich zu bedanken, sah ich den Wal, der mich getragen hatte. Ein Blick zurück zum Strand, und ich sah wieder das Licht! Ich nahm es mit viel Frieden und Glück in meinem Herzen an! Ich war Glücklich noch immer in dieser Welt zu sein! Mein Herz schlug bis zum Anschlag und ich spürte mich. Erfüllt von Frieden und Glück! Ich schaute die Klippe empor und war über das erstaunt was ich sehn konnte. Meine Freunde standen alle an der Klippe und hatten mir beim Fallen zugesehen. Sie sta nden da, schauten, die einen mit Angst, ob ich das wohl überlebt hatte, die anderen mit Freude im Gesicht. Sie wußten was jetzt kam! Wußte ich das auch? So stand ich auf, ließ den Sand durch meine Finger laufen und ging! Von fern klang eine Melodie an mich heran und sie traf mich! An einem Ort, den ich nicht erwartet hätte! Ja, ich habe den Sturz über die Klippen überlebt. Und er, der Sturz hat mich geformt. Zu dem was ich heute bin. Auch wenn dieser Sturz schon verdammt lange her ist. So habe ich dennoch die Kraft gewonnen zu begreifen. Meine Augen sind offen, meine Ohren hören alles, meine Finger spüren, mein Geschmack ist neu und meine Nase riecht das Salz und den Lavendel, der von weit her an meine Nase reicht. Erfüllt und Glücklich blicke ich in unsere Welt und im Herzen trage ich meinen Frieden. Wie lange willst du noch so wandeln? Ich erwachte aus einem sehr warmen Traum, blickte um mich und, ich lächelte als ich sah, was vor mir stand, mich mit einer Feder an der Nase kitzelte um mich zu wecken. Der Wicht. Er hatte Gestalt angenommen. Und ich war noch Glücklicher als zuvor. Das Licht stand neben dem Wicht und leuchtete so stark wie noch nie! Müde blickte ich aus meinen verschlafenen Augen als der Wicht fragte: Verstehst du nun ? Ich blickte den Wicht an, lächelte glücklich, aus mir heraus, das schönste lächeln was ich hatte, beugte mich zum Wicht und flüsterte ihm ins Ohr: "Ich Liebe Dich!" Und um die Frage des Wichts zu beantworten, JA, ich habe verstanden, das alles was geschieht, aus mir heraus geschieht. Nichts geht von Heute auf Morgen! Gedult ist eine Tugend, die man lernen muss, so wie Stärke und Kraft. Nichts fällt einem in den Schoss. Fehler sind da um sie zu machen und um später zu begreifen, das wir alle nur Menschen sind. Nichts kommt von allein und nichts geht von alleine! Wir sind für unser TUN verantwortlich. Ich beugte mich zum Wicht herunter, bedankte mich herzlich für das, was er für mich getan hatte und küßte ihn auf die Stirn. Er hatte sehr viel Gedult mit mir, mit meinen Ängsten, meinen Fehlern, meinen Schwächen und meinen Zweifeln. Der Wicht hat mir eine Seite an mir gezeigt, die ich vorher nie vermochte wahr zu nehmen aus Angst vor dem, was mich hinter der Tür erwartete. Doch jetzt steht der Wicht vor mir, grinst mich an und sagt: "Das habe ich gerne für Dich getan! Es ist spannend zu zu sehen, wie Du wächst, laufen und sprechen lernst! Es erinnert mich an meine ersten Schritte! Aber vergesse nie, Du allein bist gewachsen, aus Dir heraus!Du allein hast gelernt, einen Fuss vor den anderen zu setzen. Die Schritte machst du allein, ich habe Dir lediglich gezeigt wie es geht und dich gehalten um dich vor dem Fallen zu bewahren. Ich habe Dir gezeigt, wie man spricht. Die Worte hast alleine Du gefunden!" Mir blieb nichts mehr, als mich bei dem Wicht abermals zu bedank en, ihn herzlich zu umarmen bevor er wieder verschwand wie er gekommen war. In einer dunklen einsamen Nacht. Jedoch hatte er mich auf meinem Weg begleitet, mir Orte in mir selbst gezeigt, die ich nie zu vor gesehn hatte, geschweige dem wußte, das sie existieren. Er hatte mich an der Hand genommen und begreiflich gemacht, was es bedeutet zu LEBEN. Jedoch Leben muss ich allein wie auch lernen, meinen Weg zu gehen. Ohne seine Hilfe. So stand ich da. Vor dem Spiegel, mit meinem Bild darin, tief in mich horchend, das klopfen hörend, zufrieden und glücklich mit mir, mit dem Blick gehn Himmel. Den Mond betrachtend, die Sterne zählend und achtend darauf, ob sie lachen! Der Wind fegte mir um die Nase und ich fühlte mich frei. "Danke für diesen Weg Wicht", flüsterte ich in den Wind und winkte dem Wicht mit einem feuchten Auge hinterher! Leise, sehr leise hörte ich diese Melodie wieder! War es eine Melodie? Bei genauem hinhören, da erkannte ich es, es waren die Sterne, die lachten. Und ich fühlte, das irgendwo da draußen, ein kleiner Wicht auf mich aufpaßt. Fühlst du das LEBEN?! Damit grüße ich alle die es verstehen oder verstehen möchten 22.01.1991 Herbert
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